Wunschkekse - ein Massenphänomen

01. November 2011

Mass customization, die individuelle Massenanfertigung nach Wunsch! Mittlerweile dürfte diese Bezeichnung nicht mehr nur auf Fragezeichen stoßen. Die Möglichkeiten der individuellen Massenabfertigungen, kamen gerade erst in den letzten Jahren zum Vorschein und stecken damit, quasi noch in den Kinderschuhen.

Wunschkeks.de ist natürlich auch auf Your-Presents.de gelistet

Gerade Geschenkideen auf diesem Gebiet erfahren an immer Größer werdender Beliebtheit. Was aber macht diese Ideen so besonders? Eigentlich ganz einfach! Diese Produkte können individuell angefertigt und personalisiert werden, was wiederum dafür sorgt das diese zum einem Unikat werden und nicht mehr vergleichbar sind mit Geschenken die es an der nächsten Ecke gibt! Gerade diese Punkte sorgen für einen großen Überraschungseffekt und für genug Originalität, die beim beschenkten positiv aufgenommen werden.

Die individuellen Geschenke, entsprungen aus dem Mass customization Prinzip, sind teilweise noch so unbekannt dass sie die perfekte alternativ zu herkömmlichen Geschenken bieten. Ein hervorragendes Beispiel dafür, sind natürlich die kleinen und leckeren Glückskekse von www.wunschkeks.de, über diese man auf eine ganz andere und neue Art, beliebige Botschaften überbringen kann. Sei es eine Entschuldigung, eine Bitte oder gar ein Hochzeitsantrag! Sie sorgen für Überraschung und Freude und sind somit auch sehr gut als Giveaway oder Werbegeschenke geeignet.

(Gastbeitrag von Martin Jost, Inhaber Your-Presents.de)

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Tags: geschenkideen, individuell, mass customization, wunschkekse
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Keksgespräche im Hochzeits-Wunderland

18. Januar 2011

wk2-tileVorletzten Sonntag auf der Hochzeitsmesse „TrauDich!“ in Düsseldorf. Es ist 15.00 Uhr. In der warmen Messehalle Nr. 1 herrscht ein geschäftiges Treiben. Ein Sog aus Menschen zieht mich durch Gänge aus Hochzeitskuchen, Brautkleidern und Schmuckmanufakturen. Neben den Klassikern gibt es auch Außergewöhnliches zu bestaunen. Tatsächlich finde ich an einem Stand Käfige mit weißen Tauben, die friedvoll  auf ihren Stangen sitzen und sich die Vorbeiziehenden neugierig anschauen. Direkt gegenüber, in der gleichen Farbe wie die Tauben, entdecke ich ein monströses Gefährt, das weit in den Gang hineinragt. Eine Limousine im XXL-Format bildet den Mittelpunkt einer Menschentraube, die interessiert den kleinen „Laster“  bestaunt.

Ich suche weiter. Aus einer Ecke der Halle kommt laute Musik, die mir nicht wirklich gefällt. Meine Blicke streifen riesige, mehrstöckige Kalorienbomben aus Sahne und den unterschiedlichsten Verzierungen. Einen ganzen Stand nur mit Hochzeitsringen, die fein säuberlich aufgereiht in mit schwarzem Samt ausgeschlagenen Holzkästen liegen, entdecke ich auch. Ich gehe weiter. Überall stehen Paare vor den Ständen und lassen sich von den netten Verkäufern beraten. Auch ich werde angesprochen: „Kommen Sie, wir haben hier was….“, oder „Suchen Sie nach dem Außergewöhnlichen?“ und „Wollen Sie mal probieren?“ Ich komme mir richtig prominent vor, denn alle lächeln mich an. Ein bisschen stolz schreite ich nun zum größten Messestand. Schon von weitem sehe ich Figuren auf Podesten, die von feinsten Stoffen umhüllt die größten Mädchenträume repräsentieren. Lange wallende Kleider überziehen  Schaufensterpuppen, die ganz stumm dastehen. Selbst anprobieren ist erlaubt, auch wenn die Interessierte vielleicht nicht heiratet oder ein zu kleiner Geldbeutel den Kauf eines solchen Kleides verhindert, so kann die Glückliche einmal fühlen, was der große Traum aus Weiß bedeutet. Natürlich werden Männer auch berücksichtig: Anzüge, Hemden, Krawatten, Fliegen, Schuhe, alles ist da und bereit, angesehen und vielleicht später gekauft zu werden.

Nun aber zurück zum wirklich Außergewöhnlichen! Soviel Pomp und Luxus wird mir zu viel und ich erinnere mich an meinen Auftrag. Hinten links, in der Mitte, einmal quer durch die Halle verbirgt sich der eigentliche Anlass meines Besuches. Ich finde einen kleinen, etwas unscheinbaren Stand, in dessen Mitte sich ein Flachbildfernseher, links daneben ein kleines Tischchen und rechts ein Aufsteller als Werbefläche befindet – mehr nicht. Und mehr ist auch nicht nötig, denn bei Wunschkeks kommt es nicht nur auf die Verpackung, sondern auch auf den Inhalt an.
Heike, Kai und Alex, das Team von Wunschkeks, stehen bereit für alle Fragen rund um den Keks – und da gibt es einige! Mein Auftrag ist es zu beobachten und das ein oder andere Foto zu schießen. Ich fange mit meinen Beobachtungen und Fotos die Atmosphäre ein und das fällt mir auch gar nicht schwer, denn immer wieder bleiben Besucher neugierig stehen, stellen Fragen und möchten gerne weitere Informationen bekommen. Ich verbringe einige Zeit im Hintergrund, schaue mir die ganze Situation von Weitem und Nahem an und immer wieder fällt mir auf, dass die erste Reaktion auf das Layout des Standes, das ganz offensichtlich erfolgreich die Idee des individualisierten Glückskekses an alle Vorbeikommenden vermittelt, durchweg positiv ist. Einmal das Interesse geweckt, gibt’s auch schon gleich einen Keks in die Hand, die an diesem Tag zu hunderten an die Besucher gehen. Unermüdlich werden die kleinen Teiglinge von dem eingespielten Team verteilt und bei den meisten zaubern sie ein Lächeln auf das Gesicht. Natürlich gibt es neben dem Keks auch ein freundliches Wort mit auf den Weg und die Chance, etwas zu gewinnen.
Geduldig erklären die Drei das Prinzip vom individualisierten Text auf dem Spruchzettel, wirklich gut schmeckenden Glückskeksen und ihrer Verwendung auf Hochzeiten und anderen Events. Als Platzkarten, „Schwiegermutterschreck“, Überbinger des Heiratsantrages (um hier nur einige Möglichkeiten zu nennen)  bieten sie  eine kreative Alternative zu klassischen Geschenkformen. Die Idee kommt gut an, alle sind vom Geschmack der Kekse und von der Einfachheit des Konzepts begeistert. Neben längeren Atempausen strömen immer wieder Messebesucher an den Stand.
Auch ich bin begeistert – und werde nach zwei Stunden müde. Die stickige Luft und die vielen Menschen haben ihre Wirkung. Ich schließe meine Aufnahmen ab und bewundere das Wunschkeksteam, das schon seit dem Morgen am Stand ist.
Nachdem wir uns herzlich verabschiedet haben, schlängel ich mir meinen Weg in Richtung Ausgang. Jetzt, am späten Nachmittag ist es insgesamt ruhiger geworden, die Massen sind längst verschwunden und die Gänge zwischen den Ständen lichten sich. Und tatsächlich sehe ich noch ein verliebtes Paar, das eben noch am Keksstand war und jetzt, in meine Richtung gehend, sich einen kleinen, wohlgeformten Glückskeks noch anschaut, bevor dieser genüsslich gegessen wird. Sie sehen glücklich aus.

Knackige Grüße Euer Tobi

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The lost cookie Teil 3/3

26. Dezember 2010

…

Mir wurde heiß und kalt.  Der Schweiß rann in Strömen und ich bekam Panik. Wo ist dieser Keks nur hin? Kann es denn sein, dass er weiter nach hinten gerutscht ist? Ich befühlte die gesamte Öffnung, rückte schließlich die Waschmaschine ab um das Loch genau zu untersuchen. Selbst mit Taschenlampe und einem akribischen Blick in alle Ecken, konnte ich den Keks nicht mehr entdecken. Er war wie vom Erdboden verschluckt!

Schließlich gab ich auf und setzte mich geschafft von der Suche auf das Bett. Ich konnte mir das Ganze einfach nicht erklären. Meine Gedanken schlugen Purzelbäume und ich ging jeden der vergangenen Tage genau durch und überlegte, ob ich den Keks vielleicht heraus genommen habe und mich jetzt nicht erinnern kann. Oder hatte Sebastian mein Versteck vielleicht entdeckt? Ich war doch so vorsichtig und mir sicher, dass er den Hohlraum hinter der Fliese nicht kannte. Unmöglich, er konnte es nicht gewesen sein.

Nachdem ich diese Möglichkeit wieder verworfen habe, begann ich den Rest der Wohnung ebenfalls abzusuchen. Wie irre nahm ich die Küche auseinander, unseren gemeinsames Arbeitszimmer, das Schlafzimmer, das Wohnzimmer und sogar das Gäste-WC. Nichts. Schlagartig wurde mir bewusst, dass mein ganzes Vorhaben damit gescheitert war. Alle meine Gedanken drehten sich nun um den morgigen Tag, der doch noch zu retten seien musste. Ich überlegte, was ich Sebastian noch schenken könnte und was vor allen Dingen schnell zu besorgen war. In meine Gedanken brach ein helles, unangenehmes Geräusch ein: Das Telefon klingelte. Ich hob in dem Wahn, dass sich nun die ganze „Keksgeschichte“ aufklären würde, hastig den Hörer ab und sagte mit heiser Stimme nur: „Ja?“ Am anderen Ende war meine Mutter, die sehr ernst klang und sagte: „Kind, komm sofort zu mir, ich muss Dir dringend etwas mitteilen.“

Was sollte das nun? Bei allem Stress und Verzweiflung nun auch noch dieser Anruf. Anstatt also einer Aufklärung dieser ganzen Verwicklung, sollte ich jetzt auch noch zu meiner Mutter fahren, die am anderen Ende der Stadt wohnte und das ohne zu wissen, was eigentlich los war. Völlig genervt sagte ich nur „ok“, legte auf, nahm meine Jacke und stürmte hinaus zu meinem Auto.

Auf der Fahrt dorthin kam ich etwas zur Ruhe und mir wurde bewusst, was in der letzten Stunde alles passiert war. Ich ging nochmal alles durch und versuchte einen Verbindung zwischen dem verlorenen Keks und diesem Anruf herzustellen, es gelang mir jedoch nicht. Alles war für mich nur noch ein riesiges Fragezeichen und in gespannter Erwartung fragte ich mich, was noch alles auf mich zukommen würde.

Ich brauchte durch den Berufsverkehr fast eine halbe Stunde zu meiner Mutter. Dort angekommen klingelte ich Sturm und lief schnell die Treppen zu ihrer Wohnung hinauf. Sie stand schon an der Türe und begrüßte mich mit steinharter Miene. Ich lief auf sie zu, die Verzweiflung stieg wieder in mir hoch und ich fragte laut und nach Luft schnappend: „Was ist los?“

Für einen Moment war Stille zwischen uns. Ich stand meiner Mutter jetzt direkt gegenüber. Sie sagte nichts und ich beobachtete sie nur, jede einzelne Regung, doch ihr Gesicht war wie zugefroren. Ich wollte gerade etwas sagen, als sich die Gesichtszüge dieser alten Frau dann doch langsam lösten. Aus der Finsternis in ihrer Miene wurde langsam ein warmes Lächeln und dieser Gesichtsausdruck ließ mich an diesem verhexten Tag zum ersten Mal hoffen. „Du solltest jetzt wieder nach Hause gehen, mein Schatz.“ -„Aber wieso….?“ –„Frag nicht, geh einfach nur nach Hause, dein Freund wartet schon auf dich.“ Mit diesen Worten und einem triumphierenden Augenzwinkern, schloss sie einfach die Tür vor mir.

Nun verstand ich gar nichts mehr, oder vielleicht doch? Anscheinend war das ganze abgesprochen, so kam es mir jedenfalls vor. Hatte das Verschwinden des Glückskekses etwas damit zu tun? Fragen über Fragen, ich hatte jedoch, während ich wieder ins Auto stieg, das gute Gefühl, dass sich nun alles aufklären würde. Ich brauste nach Hause, lief die Treppen hinauf und schloss die Wohnungstüre auf. Das Licht war aus, in der ganzen Wohnung roch es nach Wachs und gutem Essen. Durch die Glasscheibe der geschlossenen Wohnzimmertüre sah ich Kerzen flackern. Die ganze Aufregung legte sich nun und ich war neugierig, was mich erwarten würde. Vorsichtig öffnete ich die Türe und Sebastian stand neben meinem Platz am Tisch. Er hatte das breiteste Grinsen auf seinem Gesicht, das ich jemals bei ihm gesehen habe. Ohne ein Wort zu sagen, viel meine Aufmerksamkeit nun auf den Tisch, der gedeckt mit dem guten Porzellan und einer weißen Tischdecke wirklich festlich aussah. Als mein Blick weiter auf meinen Teller fiel, traute ich meinen Augen schon wieder nicht. Dort lag ein kleiner, gelber Glückskeks, ausgepackt und nur darauf wartend, sein Geheimnis preis zu geben.

Mein Freund kam auf mich zu und legte seine Arme um mich. Er küsste behutsam meine Lippen. Dann legte er seine Hand in meinen Rücken und schob mich in Richtung Tisch. Dort angekommen wollte ich etwas zu ihm sagen, er legte jedoch seinen Zeigefinger auf meinen Mund und flüsterte mir zu: „Ich weiß… Mach den Keks auf.“ Er sagte das in so einer Bestimmtheit, dass ich gar nicht anders konnte, als den Keks zu öffnen und den Zettel mit zitternden Händen aufrollte. Was ich dort las, ließ mir den Atem stocken. Jetzt wusste ich: Alles wird wieder gut.

Autor: Tobias Wester

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The lost cookie Teil 2/3

18. Dezember 2010

…

Jetzt wurde mir schlagartig bewusst, was auf dem Spruchzettel stehen musste! Wie ein Wink des Schicksals blitzten mich diese roten Buchstaben an. Und es war so einfach! So eine simple Botschaft, die genau das traf, was ich fühlte. Die Seite im Internet war noch offen und ich konnte den Bestellvorgang nun schnell zum Abschluss bringen.

Nur wenige Tage später, es war ein Samstag, trudelte das Päckchen bei uns Zuhause ein. Gut, dass nur ich da war, denn Sebastian musste an diesem Tag arbeiten. Ich nahm die kleine Box freudig entgegen und öffnete sie. Ein wenig verwundert über die vielen Lagen Polsterstoff, zog ich aus der Tiefe der Pappschachtel den kleinen, goldenen Keks hervor. So viel Aufwand für so einen kleinen Keks, dachte ich. Doch schnell wurde mir klar, wie zerbrechlich das zarte Gebäck doch war. Behutsam beförderte ich das kostbare Gut erst einmal auf den Schreibtisch und beschaute es von allen Seiten. Ich legte mein Kinn auf die Tischplatte und rutschte mit dem Kopf ganz nahe an den Keks heran. Meine Nasenspitze berührte schon die Folie, die das Gebäck umschloss und einfallendes Sonnenlicht reflektierte sich in dem durchsichtigen Plastik der Außenfolie. Ein schöner Anblick - wie er so da lag. Wie ein goldener Halbmond, an einer Seite halb aufgeschlagen und wieder zusammengefaltet. Von der anderen Seite betrachtet wölbt sich sein ebener Rücken gleichmäßig von einer Seite zur anderen. Und alles nur für ein kleines Stückchen Papier, das er in sich trägt, schützend, vor den Blicken der Außenwelt.

Nachdem ich ihn genau studiert habe, überlegte ich, wo ich ihn verstecken könnte. Die „Übergabe“ sollte nämlich nicht einfach so passieren. Ich stellte mir ein schönes Abendessen vor, mit Kerzenlicht, sanfter Musik im Hintergrund und dem passenden Outfit. Es sollte sehr feierlich zugehen, doch dafür brauchten wir erst mal einen Termin. So weit ist es mit unserer Zeiteinteilung gekommen – wir müssen uns für ein paar ruhige Stunden verabreden, obwohl wir zusammen leben! Bei dem Gedanken graute es mir und da fiel mir ein, wo ich den Keks verstecken kann. Im Badezimmer war hinter der Waschmachine eine Fliese locker, die einen Hohlraum verbarg. Das perfekte Versteck! Ich rollte den Keks also sorgsam mit der Polsterfolie ein und legte ihn in mein Versteck.

In den nächsten Tagen musste ich immer wieder daran denken und ich habe es mir nicht nehmen lassen, bald jeden Tag nachzuschauen, ob es dem Kleinen da drin auch gut geht. Als wir endlich einen Sonntag ausmachten, denn wir uns beide frei halten konnten, wurde ich von Tag zu Tag immer aufgeregter. Am Samstagabend vor unserem Date, Sebastian war noch in der Firma, schaute ich ein letztes Mal hinter die Fliese und traute meinen Augen nicht! Anstatt einer Plastikkugel mit dem Keks als Inhalt, die dort liegen sollte, war der Hohlraum leer!

Fortsetzung folgt…

Autor: Tobias Wester

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The lost cookie Teil 1/3

14. Dezember 2010

Stellt Euch einmal vor, Ihr würdet einen Keks verlieren! Ja, einen Keks, aber nicht irgendeinen Keks, sondern einen speziellen, besonderen Keks.

Das Ganze begann ganz harmlos. Ich bestellte einen Glückskeks im Internet, dessen Inhalt ich selber bestimmen konnte. Ich wollte  einen Spruch auswählen, der die Beziehung zu Sebastian wieder festigen sollte. Wir waren schon so lange zusammen, schon so lange miteinander bekannt, dass es eigentlich nichts mehr gab, was wir uns noch sagen konnten, denn alles war ausgesprochen und irgendwie war nur noch Leere vorhanden. Er hat es auch gespürt. In letzter Zeit habe ich häufig seine Unsicherheit bemerkt, wenn es darum ging, mir eine Freude zu bereiten. Er fragte dann immer genau nach, ob mir der Strauß Blumen oder die Schachtel Pralinen auch gefallen würden. Eine Unsicherheit, die mir bis dahin völlig fremd an ihm war, denn wir wussten früher immer, was der andere dachte und fühlte.

Es war schon tiefe Nacht, als ich am Computer saß und  bestellte. Den Tipp für den Wunschkeks hatte ich von einer Freundin, die es schon ausprobiert hatte. Mehrere dieser Wunschkekse verteilte sie am Tag ihrer Hochzeit an die Gäste. Jeder Gast bekam eine individuelle Botschaft über den kleinen Teigling mitgeteilt. Sie erzählte mir, wie begeistert alle über diese Überraschung waren, denn jeder erwartete doch von einem typischen chinesischen Glückskeks auch eine typisch chinesische Weisheit als Inhalt. Doch es waren sorgsam ausgesuchte Botschaften, die auf jeden einzelnen Hochzeitsgast zugeschnitten waren.

Die Idee fand ich sofort super und ich hoffte, mit einem dieser Wunschkekse wieder frischen Wind in meine Beziehung zu bekommen. In dieser Nacht saß ich also an meinem Computer und war gerade an die Stelle des Bestellvorgangs gekommen, an dem ich meinen Text eingeben sollte. Ich wusste allerdings nicht, was ich genau schreiben sollte. Klar, ich hatte eine ungefähre Vorstellung davon; es sollte etwas mit meinen Gefühlen zu Sebastian zu tun haben. Wir beide waren berufstätig und konnten dadurch wenig Zeit miteinander verbringen. Häufig sahen wir uns erst abends im Bett und besprachen die wichtigen Dinge des Alltags kurz vor dem schlafen gehen. Da blieb nicht mehr viel Zeit für anderes…
Draußen regnete es und die Topfen perlten langsam an der Fensterscheibe entlang. Meine Augen waren müde und schmerzten von dem grellen Licht des Monitors. Ich zerbrach mir den Kopf über den Inhalt des Kekses, denn ich hatte nur diese eine Chance, wenn er den Keks zerbrach, dann musste das erste Durchlesen einschlagen wie ein Blitz. Ich machte mir Notizen auf einem Zettel, setzte Worte aneinander, strich sie wieder durch, stellte sie um und kritzelte schließlich gnadenlos über den ganzen, gerade erst entstandenen Satz. Nein, so ging es nicht. Dann kam ich auf die Idee mir Anregungen aus dem Internet zu holen. Zahlreiche Seiten mit Aphorismen boten viel Stoff zum Thema Liebe und Beziehung. Letztlich gefielen sie mir alle nicht. Diese Sätze wirkten zu künstlich, aufgesetzt oder gewöhnlich. Ich überlegte weiter und wurde immer verzweifelter. Dann schlief ich am Schreibtisch ein. Mein Kopf wurde so schwer, dass er langsam auf die Tischplatte sank und in dem Gefühl großer Zerstreuung schlief ich dann endlich ein.
Es war schon weit nach Mitternacht, als ich wieder erwachte. Schlaftrunken und mit starken Nackenschmerzen hob ich meinen Kopf um mich zu orientieren. Erst, als mein Blick auf den vollgeschrieben Zettel vor mir fiel, bemerkte ich, wo ich war. Es fielen mir augenblicklich mehrere Worte ins Auge, die mit großen, roten Lettern auf dem Zettel standen.

Fortsetzung folgt…

Autor: Tobias Wester

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Achtung Sondergewinnspiel! Wunschkekse knacken und Büchern pinnen…

28. Juli 2010

pinbooksLeseratten und Wunschkeksjünger aufgepasst! Wunschkeks.de hat etwas entdeckt:

Pinbooks.de, die Suchmaschine und Community für Bücher.
Auf pinbooks.de könnt Ihr Bücher pinnen, die Ihr schon gelesen habt. Oder Ihr sucht Bücher zu einer bestimmten Stadt bzw. Zeit. Wenn man ein Buch gepinnt hat das gehört dieser Pin einem ganz alleine, andere Buchfreunde können dieses Buch dann noch bewerten, kommentieren und weiterempfehlen. Probiert es mal aus, wir fanden es sehr inspirierend und interessant immer neue Städte und Zeiten zum Lesen zu entdecken!
Da wir pinbooks so klasse finden gibt’s hier gleich mal ein Sondergewinnspiel:

Welches ist euer Lieblingsbuch? Pinnt es auf Pinbooks und postet den Link hier unter den Facebookeintrag. Wir verlosen unter allen Teilnehmern drei Wunschkekse im Wert von 15 Euro. Und unter Allen, denen ein Buch einfällt, in dem der Glückskeks eine Rolle spielt, verlosen wir nochmal drei Wunschkekse.

Also, an alle „Wunschkeksknacker“ und „Bücherwürmer“ da draußen, durchstöbert mal Eure Regale nach schönen Schmökern und pinnt was das Zeug hält!!! Wir wünschen Euch viel Spaß dabei!

Knackige Grüße Kai & Alex

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Ode an den Keks

09. Juni 2010

Kleiner Keks, du bist mein!
Ich will nie mehr ohne dich sein!

Ich knacke Dich und bin so glücklich,
Denn dein Geschmack macht süchtig!

Dann lese ich das Stück Papier,
das eingerollt ist in dir
und sehe das große Glück für mich,
denn dort steht der Satz: „Ich liebe dich!“

von Tobias Wester

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Tags: Gedicht
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„Schlüpfriges“ aus den geheimen Archiven von Wunschkeks

16. Mai 2010

Love games

Wie wir ja schon in der Vergangenheit berichtet haben, bilden Themen wie Liebe oder Hochzeit  einen Hauptanteil unserer individuellen Texte. Da gibt es aber noch andere Themengebiete, die sich unsere Kunden aussuchen. Sie sind, sagen wir mal, „unkonventioneller“. Keine Angst, hier wird keiner an den Pranger gestellt, denn wir finden es amüsant und irgendwie auch ganz normal.

Denn Eins ist klar: Auch in Sachen Intimleben sind unsere Kunden echt kreativ. Und es fängt ja so harmlos an….

Kleine Massagen oder erotische Offenbarungen sind dabei nur der Anfang. Gutscheine für bestimmte Liebespraktiken oder Rollenspiele um wieder mehr Abwechslung im Sexleben zu bekommen sind da schon direkter.

Wir vom Wunschkeks-Team freuen uns natürlich darüber, dass unsere Kekse so vielseitig genutzt werden. Geheime Wünsche werden in intimer Zweisamkeit ja häufig unterdrückt, weil man nicht weiß, wie der Partner darauf reagiert. Ein kleiner Keks hingegen kann da nicht nur eine geschmackliche Anregung sein, sondern vielleicht auch dazu beitragen, diese Wünsche in die Tat umzusetzen.

Wir wünschen es Euch auf jeden Fall!

Knackige Grüße Kai & Alex

Jetzt persönliche Wunschkekse kreieren!

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Michael Mittermeier – „Einmal Azubi in einer Glückskeksfabrik…“

13. April 2010

Glückskekse sind ja überall! Wie ich kürzlich gesehen habe sogar bei dem Mittermeier im Fernsehen. In seinem Programm „Safari“ würde er gerne mal Azubi in einer Glückskeksfabrik sein. Natürlich nicht um zu sehen, wie Glückskekse produziert werden, sondern um ein paar seiner Sprüche in ihnen unter zu bringen, die dann für viel Heiterkeit sorgen. Eigentlich genau das, was wir auch wollen! Wir sind zwar keine Fabrik, dafür bieten wir aber genau diesen Spaß, den Mittermeier sich vorstellt. Ob nun lustig oder freudig, anzüglich oder ironisch, unsere Kunden können es selber entscheiden!
Ein weiterer Punkt, auf den Mittermeier eingeht, ist die Funktion von solchen Glückskeksen. Sie sollen Freude bringen - auch das ein zentraler Wunsch von uns an alle Keksjünger. Schreibt einfach drauf los, lasst Euch etwas Schönes einfallen und Ihr schafft es mit Sicherheit ein Lächeln auf das Gesicht des Menschen zu zaubern, der den Keks von Euch erhalten hat!

Also, Herr Mittermeier, wenn Sie mal ein paar coole Sprüche für den eigenen Glückskeks fabrizieren wollen, schauen Sie doch einfach mal bei uns vorbei!

Knackige Grüße,
Euer Tobi (Lasst Euch das Video nicht entgehen…)

Jetzt Wunschkekse kreieren!

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Tags: Azubi, Glückskeksfabrik, Mittermeier
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Click & Knack!

26. März 2010

Ab sofort könnt ihr eure Wunschkekse auch via Click&Buy bezahlen. Natürlich entstehen dabei keine zusätzlichen Kosten. Im Gegenteil - eine Zahlung mit Click&Buy ist kinderleicht und schnell erledigt.

ClickandBuy ist eines der führenden Bezahlsysteme im Internet, das mehr als 13 Millionen Kunden und weltweit 16.000 Shops nutzen. Mit ClickandBuy kommt Dein Geld sofort bei uns an, sodass wir die Ware umgehend gemäß der von Dir gewünschten Versandart verschicken können. Weitere Informationen unter www.clickandbuy.com.

Jetzt Wunschkekse kaufen!

Knackige Grüße

Kai & Alex

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